Klara Hobza

Animaloculomat

Wie nimmt die Spinne den Menschen wahr? Oder etwa der Tintenfisch? In Klara Hobzas experimenteller Maschine Animaloculomat können sich Museumsbesucherinnen und -besucher ein Bild davon machen, wie der Mensch wohl von Tieren unterschiedlichster Art wahrgenommen werden könnte. Klara Hobzas Projekt ist für jeden zum Mitmachen, zum Lernen und zur Unterhaltung da.

Die künstlerischen Arbeiten von Klara Hobza beinhalten die Wahlverwandten Charme und Komödie, unbeirrbare Analytik und Versagensangst. Die Experimente der Künstlerin entfalten sich durch die Medien Skulptur, Video, Performance und Zeichnung. Die Geschichten ihrer Arbeiten bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Wissenschaft, Fiktion und Fantasie.

Klara Hobza (geb. 1975 in Plzeň/Pilsen, Tschechien) studierte an der Akademie der Bildenden Künste München, der Columbia University in New York und an der Rogue Film School in Los Angeles. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin.

Zu ihren Arbeiten zählen: Die Schlickschlacht zu Schillig (2016), Die große Basler Gipfelbergung (2014), Moving with Fervour into Moments of Levity (2012), Diving through Europe (2010 – wahrscheinlich 2035), Nay I’ll Have a Starling (seit 2006) und Paper Airplanes (seit 2004). Ihre Autobiografie ist als konzeptionelles Selbstporträt verfasst: Eine erste Version schrieb Hobza im Jahr 2002 aus der Perspektive von 2066 – zehn Jahre nach ihrem Tod. Bislang wurde die Autobiografie einmal überarbeitet.

Kuratorin für Bildende Kunst: Bergit Arends

Klara Hobza
© Klara Hobza